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App ab sofort verfügbar

Foto: Sebastian Driemer / DRK

Es ist geschafft! Die drkserver-App für Helfer*innen ist da. Ab sofort ist sie in den App-Stores von Apple und Google erhältlich, zunächst in einer Beta-Version. Unter anderem können Helfer*innen sich zu Ereignissen anmelden und Teile der eigenen Akte pflegen.

Ereignisübersicht steht im Mittelpunkt

Alle Ereignisse, zu denen Helfer*innen eingeladen sind, sind in der App auf einen Blick sichtbar. (Oder auf den zweiten Blick, wenn es so viele sind, dass man scrollen muss.) Helfer*innen melden sich einfach schnell an zu Ereignissen. Auch eine „Ich kann nur von dann bis dann“-Anmeldung ist möglich. Und absagen geht natürlich auch.

Helfer*innen sehen, in welchen Ereignissen sie schon eingeteilt sind. Außerdem können sie sich die Ereignisse in den Kalender des eigenen Smartphones herunterladen.

Benachrichtigungen für Ereignisplaner*innen mehr wert

Wer Ereignisse plant, macht das nach wie vor über die Web-Version des drkservers. Denn das ist ja keine ureigentliche Aufgabe der Helfer*innen, auf die sich die App konzentriert. Die App ist trotzdem auch für Planer*innen hilfreich. Denn die gerade vollständig überarbeiteten Benachrichtigungen – mehr als die Hälfte bezogen auf das Ereignismanagement – sind ebenfalls Teil der drkserver-App. Sie bekommen damit eine größere Bedeutung als bisher.

Eigene Daten am Smartphone bearbeiten

Helfer*innen haben aber noch mehr Möglichkeiten: Alles, was sie in der Web-Version schon lange bearbeiten können, geht auch in der App.

Datenpflege über die App verbessern

Dazu zählen unter anderem die Kommunikationsdaten, Arbeitgeber*in und Sprachen. Denn auch das sind wertvolle Beiträge zum komplexen Hilfeleistungssystem. Die Hoffnung: Je mehr Menschen sich die App herunterladen und eben schnell ihre Daten pflegen, desto besser wird die gesamte Datenqualität. 

DRK-Lebenslauf und Qualifikationen auf einen Blick

Wesentliche Teile der Personalakte sind auch in der App zu sehen. Dazu zählt etwa der DRK-Lebenslauf mit allen Mitwirkungen (sofern Sachbearbeiter*innen oder Administrator*innen sie gepflegt haben). Außerdem kriegen Helfer*innen einen Überblick zu all ihren Ausbildungen und Qualifikationen. Weitere Bestandteile der drkserver-Akte finden Helfer*innen in der Web-Version des drkservers, die in der App verlinkt ist.

Gute Karten

Die digitale DRK-ID-Card ist ebenfalls Bestandteil der drkserver-App. 

Praktisch: Beim Einregistrieren zeigen Helfer*innen einfach ihr Smartphone. Wer mit einem Barcode-Scanner registriert, scannt den Barcode vom Smartphone. Wer Teilnehmendenlisten abhakt, kann die Helfer*innen schnell zuordnen.

Außerdem bietet der drkserver die Meldekarte, die du vielleicht von www.meldekarte.de kennst. Teile der Meldekarte pflegen Helfer*innen über den Menüpunkt „Einstellungen“ sogar selbst.

Push-Nachrichten

Push-Nachrichten erhalten Helfer*innen unter anderem dann, wenn es ein neues Ereignis gibt, zu dem sie eingeladen sind. 

Außerdem erscheint eine solche Nachricht auf dem Smartphone, wenn es eine wichtige Änderung in einem Ereignis gibt, es zum Beispiel abgesagt wurde. Auch Änderungen in der Akte sind so transparent wie nie – sie werden ebenfalls über eine Push-Nachricht angezeigt. Alle Push-Nachrichten sind zunächst deaktiviert. Helfer*innen schalten sie über den Menüpunkt „Einstellungen“ an und aus.

RSS-Feed für aktuelle Informationen

Helfer*innen sind jetzt noch näher dran an den aktuellen Informationen rund um den drkserver. Über den Menüpunkt „Nachrichten“ können sie nachlesen, was sich aktuell im drkserver tut.

Zum Start auch Basis-Infos für neue User*innen

Zum Start der App werden im Nachrichten-Feed auch vermehrt Basis-Informationen auftauchen. Für die Administrator*innen und Sachbearbeiter*innen unter euch wird das ein alter Hut sein. Für viele Helfer*innen, die erstmals mit dem drkserver zu tun haben, sind das wertvolle neue Informationen.

"Sicher, dass wir auf der richtigen Spur sind"

Über 850 interessierte konnten die App in den vergangenen Wochen testen. Viele haben die klare Struktur gelobt. Manche hätten sich Funktionen für andere Zielgruppen als die der Helfer*innen gewünscht. Die App war und ist aber auf genau diese ausgerichtet. Eine Schulung für die App ist nicht nötig – sie ist intuitiv.

Über 850 Interessierte haben mitgetestet

850 interessierte Anwender*innen haben sich die App in den vergangenen Wochen schon auf ihre Smartphones geladen. „Das ist eine wirklich tolle Quote“, freut sich Michael Moskopp vom Kompetenzzentrum drkserver. Er hat die Tests in den vergangenen Wochen koordiniert, stand und steht in engem Austausch mit den Programmierer*innen der Firma Appsolute.

Klare Struktur, optisch und inhaltlich stimmig

Dank der fast immer konstruktiven und positiven Rückmeldungen „waren wir uns schnell sehr sicher, dass wir hier auf der richtigen Spur sind“, sagt Michael. „Die App ist optisch und inhaltlich stimmig. Sie ist klar strukturiert und verwirrt mich nicht“, sagt er mit Blick auf die Rückmeldungen einiger Tester*innen.

Fokus auf die Helfer*innen statt Funktionen mit der Gießkanne

Es gab aber auch Kritik. Zum Beispiel Fragen wie: Warum kann ich als Sachbearbeiter*in nicht nach meinen Helfer*innen suchen? Warum kann ich keine Ereignisse planen? Warum steckt nicht der ganze drkserver in einer App? Die Antwort ist: Weil das Ziel ein anderes war. Es ging von Anfang an darum einen Mehrwert für die größte Gruppe im DRK zu schaffen – die Helfer*innen und Helfer. „Das ist uns, was die Rückmeldungen angeht, offenbar gelungen“, sagt Michael.

Konzentriert auf wesentliche Bausteine für größte Zielgruppe

Wünsche für weitere Komfort-Funktionen kamen meist von Ereignisplaner*innen, Sachbearbeiter*innen und Administrator*innen. Das sei auch verständlich, sagt Michael. „Aber bei so einer Entwicklung ist es wichtig, sich auf wesentliche Bausteine für wesentliche Zielgruppen zu konzentrieren. Außerdem wollten wir das Budget, das uns die Landesverbände anvertraut hatten, zielgerichtet einsetzen.“

Teamwork-Testing hat viele Fehler schon im Vorfeld beseitigt

Im Vorfeld einer Veröffentlichung ist es normal auf technische und optische Fehler zu stoßen. Viele haben die Tester*innen in den vergangenen Wochen gefunden und gemeldet. Dieses Teamwork hat den Entwickler*innen die Chance gegeben Probleme zu beseitigen, bevor sie jetzt im Echtbetrieb auftreten. Trotzdem: Zunächst behält die App ihre Beta-Flagge noch für eine Weile. Wenn etwas auffällt, melden Helfer*innen das über die App oder per Mail an support(at)drkserver(dot)org.