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Bayerisches Rotes Kreuz kommt zum drkserver

Foto: pixabay

Es wird der größte Zuwachs in der Geschichte des drkservers: Der Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) wird Teil der drkserver-Familie. Herzlich willkommen!

Einführung im nächsten Jahr

In der ersten Jahreshälfte 2023 will das BRK den drkserver in den Gemeinschaften einführen. Das schreibt BRK-Präsidentin Angelika Schorer in einer aktuellen Verbandsinformation.

Letzte Hürden übersprungen

Die letzten Hürden sind dem BRK zufolge übersprungen. Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer haben bei ihrer jüngsten Konferenz grünes Licht gegeben, im Anschluss auch die Landesleitungen von Bereitschaft und Wasserwacht im BRK.

Bis zu 180.000 Ehrenamtliche im BRK

Mit dem Beitritt wächst nicht einfach nur die Zahl der Landesverbände auf 16. Es geschieht noch viel mehr: Bis zu 180.000 Ehrenamtliche könnten mit ihren Talenten, Qualifikationen und Kenntnissen Teil der Millionen Potentiale werden. So viele Ehrenamtliche gibt es im BRK, schreibt es auf seiner Webseite. Dazu kommen noch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den über 70 Kreisverbänden, den Bezirken und dem Landesverband selbst.

Aktuell bündelt der drkserver die Potentiale von 15 Landesverbänden und dem Bundesverband mit etwa 185.000 Haupt- und Ehrenamtlichen. Mit dem Beitritt des BRK könnte sich dieses Potential demnach fast verdoppeln. 

„Mehr auf gemeinsame technische Lösungen setzen“

BRK-Präsidentin Schorer schreibt in der Verbandsinformation: „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig (…) gemeinsam als Verband an einem Strang zu ziehen.“ Es sei ihr wichtig als Gesamtverband „mehr auf gemeinsame technische Lösungen (zu) setzen und Abstand (zu) nehmen von kleinteiligen Einzellösungen“.

Enger Austausch mit dem drkserver-Team

Zu ersten Präsentationen in BRK-Gremien war das drkserver-Team bereits 2020 eingeladen. Es war in den vergangenen Monaten in intensivem Austausch mit einem Projektteam des Bayerischen Roten Kreuzes. Das wird auch in der nächsten Zeit so bleiben. Denn letzten Endes ist es wie bei einer Filmpremiere: Bevor es losgeht, ist hinter den Kulissen noch vieles zu organisieren. Das ist ein entscheidender Punkt, um Helferinnen und Helfern, Leitungs- und Führungskräften im BRK einen schnellen Start im drkserver möglich zu machen.

Info-Veranstaltungen und Kurz-Schulungen geplant

Zu den ersten Schritten zählen Info-Veranstaltungen, die nach dem Jahreswechsel online stattfinden sollen. Danach sollen zeitnah kostenlose Kurz-Schulungen stattfinden. Darauf aufbauend sind Präsenz-Schulungen in den Bezirken des BRK geplant. Wie wer wen dafür anmeldet, klären BRK und drkserver-Team aktuell. Auch über die Termine stimmen sich BRK und drkserver-Team noch ab.

Für alle, die schon dabei sind

Für bereits beteiligte Landesverbände, Kreisverbände und Ortsvereine ändert sich mit dem Beitritt des BRK zum drkserver nichts. Vorteil: Solltest du mal im BRK mitgewirkt haben oder das aktuell machen, kannst du diese Mitwirkungen auch im drkserver eintragen oder eintragen lassen. Das wird möglich sein, sobald die Verbandsstruktur des BRK im drkserver abgebildet ist. 

Parallel zum anstehenden Beitritt des BRK betreut das drkserver-Team weiterhin die anstehenden Projekte. Dazu gehört gerade im Wesentlichen das Ereignismanagement Basis.

Für alle Leserinnen und Leser aus dem BRK

Auf der drkserver-Webseite findest du jede Menge Informationen rund um den drkserver. Sieh dich hier gerne einmal um. Den drkserver und die drkserver-App kannst du nutzen, wenn der Start offiziell erfolgt ist. Im Vorfeld besuchen Leitungskräfte Schulungen, erhalten Zugriffsrechte und pflegen Daten ein. Dann kannst du als Helferin oder Helfer dich anmelden und einen Teil von möglicherweise fehlenden Informationen in deiner Akte ergänzen. Für Fragen, die sich für dich als Mitglied des BRK rund um die Einführung des drkservers im BRK ergeben, wendest du dich an deine Landesgeschäftsstelle unter support.drkserver(at)lgst.brk(dot)de.