Automatische Info-Häppchen zu verschiedenen Anlässen
Der drkserver verschickt Benachrichtigungen automatisiert zu verschiedenen Anlässen. Das bleibt auch so. Viele davon haben mit Ereignissen zu tun, einige mit Änderungen an der eigenen Personalakte, wieder andere mit der Aktenübergabe oder -übernahme. Insgesamt gibt´s etwa 50 unterschiedliche Benachrichtigungen.
Texte für App und Web-Version komplett neu geschrieben
Außerdem spielt die App hier eine wichtige Rolle. "In der App können wir nicht alles genauso darstellen wie in der Web-Version des drkservers. Also mussten wir für jede Benachrichtigung mehrere Texte entwerfen – eine für die App, eine für den klassischen drkserver", sagt Sebastian Driemer vom Kompetenzzentrum drkserver. In dem Zuge sind für ausgewählte Prozesse auch die Push-Nachrichten entstanden, die die App bekommt. Der gesamte Prozess hat das Kompetenzzentrum seit Anfang des Jahres beschäftigt.
Weniger ist mehr, Empfänger*innen im Mittelpunkt
Anders als bisher steht jetzt konsequent der/die Empfänger*in im Mittelpunkt. "Wir haben die Inhalte an einigen Stellen verschlankt, verzichten jetzt also auf manche Informationen von früher. An anderen Stellen geht´s dafür mehr ins Detail", sagt Driemer. Zu Beginn jeder Benachrichtigung gibt´s eine kurze Einordnung in einem knackigen Satz. Dann folgen die wesentlichen Infos, Kerninfos sind gefettet und/oder in Form von Bulletpoints hervorgehoben nach dem Schema "Bisher war der Eintrag so, jetzt ist er so". Die bisherige Darstellung als Tabelle gibt es jetzt nur noch in Einzelfällen.
Links ergänzt, Überschriften klarer
"Wir haben außerdem den Wunsch einiger Anwenderinnen und Anwender umgesetzt von der Benachrichtigung direkt in die Akte zu springen“, sagt Driemer. Das läuft an vielen Stellen über Buttons, die zur Personalakte, zum Technikartikel oder zum Ereignis führen. Auch die Überschriften hat sich das Kompetenzzentrum vorgeknöpft. Sie sind mit wenigen Ausnahmen neu und konsequent am Inhalt der Benachrichtigung ausgerichtet.
Prüfungen und Sonderfälle berücksichtigt (hoffentlich alle)
Alles nur Textarbeit, ein bisschen rumprogrammieren, ist ja schnell gemacht? Mitnichten. "Wir mussten vorher in jedem einzelnen Fall prüfen, wer die Benachrichtigung kriegt – sind das mehrere Zielgruppen oder nur eine, braucht es bestimmte Berechtigungen, was passiert in bestimmten Sonderfällen. Und von denen gibt´s im DRK so einige, aber wir hoffen, dass wir mindestens die wichtigsten erwischt haben", sagt Driemer. Trotzdem: "Unser Ziel war es die Texte inhaltlich und optisch so weit wie möglich aus einem Guss zu machen."
Haltbarkeitsdatum für Benachrichtigungen
In dem Zuge haben die Benachrichtigungen auch eine Art Haltbarkeitsdatum bekommen. Wer nicht regelmäßig aufräumt in den Benachrichtigungen, hat schnell hunderte oder sogar tausende im Nachrichtenfach. Die brauchen Speicherplatz. Wenig zwar, aber Kleinvieh macht auch Mist. Als Dokumentation waren und sind die Benachrichtigungen aber nicht gedacht. Deswegen verschwinden sie jetzt nach vier Wochen automatisch aus der Liste und werden gelöscht.