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LV Bremen tritt dem drkserver bei

Kerstin Rolfes

Die drkserver-Familie wird größer: Zum Jahreswechsel tritt der LV Bremen dem drkserver bei. Die Arbeit in Bremen und Bremerhaven beginnt aber schon jetzt - sagt die Landesgeschäftsführerin Doris Salziger.

Offiziell ist der Landesverband Bremen zwar erst ab Januar 2021 dabei. Aktiv sind der LV und die beiden Kreisverbände Bremerhaven und Bremen aber jetzt schon: Erste Anwender*innen machen sich bereits Gedanken, welche Daten wer einpflegt. Bei einem ersten Vor-Ort-Termin in Bremen hat das Kompetenzzentrum drkserver jetzt offene Fragen geklärt. Doris Salziger ist die Landesgeschäftsführerin des LV Bremen. Sebastian Driemer, Referent des Kompetenzzentrums, hat mit ihr gesprochen.

Vorteile vor allem für die Kreisverbände schaffen

Der LV Bremen wird das jüngste Familienmitglied der drkserver-Familie. Was war für Sie der Grund diesen Schritt zu gehen?

Zum einen die Vision, dass wir mit dem drkserver das gesamt-verbandliche Potential abbilden können – und sollten. Das ist eine große Idee und kann die Bedeutung und die Möglichkeiten des DRK gegenüber dem Bund und seinen Ministerien deutlich machen. Diese Vision hat mich gewonnen. Und zum anderen natürlich die Erkenntnis, dass wir hier ein Werkzeug haben, dass viele Dinge so abbildet, dass die beiden Kreisverbände davon einen Vorteil haben. 

Was sagen denn die Kreisverbände?

Die Kreisverbände haben schon 2017 interessiert nachgefragt. Aber ich musste beide, Bremen und Bremerhaven, gewinnen. Das Ganze war und ist also ein gemeinschaftlicher Prozess.

Was sind jetzt die nächsten Schritte?

Durch den Vor-Ort-Termin im LV verstehen wir den drkserver jetzt noch besser. Beide Kreisverbände organisieren jetzt, wer im drkserver welche Rollen übernimmt. Zum Teil haben sie ihre Administratorinnen und Administratoren schon benannt. Viele freuen sich darüber.

Und worauf freuen Sie sich?

Ich freue mich darüber, dass der Nutzen für die beiden Kreisverbände größer ist als für den Landesverband. Der Landesverband ist ja in erster Linie Dienstleister für die Kreisverbände. Und da ist der drkserver ein guter Baustein.

drkserver-Familie wächst auf 14 Landesverbände

Mit dem Beitritt des Landesverbandes Bremen steigt die Zahl der drkserver-Mitglieder auf 14. Zuletzt kam mit dem LV Niedersachsen ein Nachbar Bremens hinzu. Beteiligt im Norden sind zudem die LVe Oldenburg und Schleswig-Holstein.

Aus dem Osten Deutschlands machen die Landesverbände Brandenburg, Berliner Rotes Kreuz, Sachsen-Anhalt und Sachsen mit. Die Landesverbände Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Badische Rote Kreuz sind langjährige Mitglieder.

Der Landesverband Westfalen-Lippe, wo das Kompetenzzentrum seinen Sitz hat, vervollständigt die drkserver-Deutschlandkarte. Und auch der Bundesverband trägt Daten in den drkserver ein.